Interview mit einem BK Forchtenstein-Betonexperten

Um einen besseren Eindruck der Welt von BK Forchtenstein und des großartigen Baustoffs Beton zu erlangen, haben wir Herrn Ing. Jürgen Trimmel, dem Geschäftsführer von BK Forchtenstein und einem Experten auf dem Gebiet Beton, einige Fragen gestellt. In diesem Interview haben wir nicht nur spannende Antworten erhalten, sondern auch einige interessante Fakten über den Baustoff zu hören bekommen.

Erzählen Sie uns doch bitte kurz von Ihrem Werdegang zum Betonexperten?
Ich bin mit Beton aufgewachsen. In meiner Kindheit spielte ich bereits in einer überdimensionalen Sandkiste – unserem Rohstofflager. An den Nachmittagen nach der Schule putzte ich mit meinem Opa die Betonschalungen. So lag es nicht fern, dass mich mein beruflicher Werdegang in die HTL Hochbau führte. Diverse Ausbildungen und Fachseminare sowie das Arbeiten und Forschen mit Beton führten dazu, dass Beton nun „mein“ Werkstoff ist.

Was kann Beton alles?
Bei Beton handelt es sich um einen Baustoff, der nahezu überall auf der Welt verfügbar ist und enorme Druckkräfte aufnehmen kann. Dank seiner Widerstandsfähigkeit vermittelt Beton zu Recht einen Eindruck von Sicherheit. Außerdem bleibt der nicht brennbare Baustoff bei Temperaturen bis zu 1.000 Grad Celsius fest und bietet so im Brandfall einen idealen Schutz. Nicht zuletzt punktet Beton heutzutage im Bereich Ästhetik, gerade Sichtbeton erfreut sich immer mehr an Beliebtheit unter den modernen Architekten.

Welche Lebensdauer hat Beton?
Die Langlebigkeit des Baustoffes kann anhand zahlreicher beeindruckender und uralter Gebäude auf der Welt sehr gut gezeigt werden. Eines der bekanntesten Beispiele ist wohl das Pantheon in Rom, das um 120 nach Christus erbaut wurde und aus einem Vorgänger unseres modernen Betons, dem Opus caementicium, besteht. Heutzutage wird üblichen Bauwerken aus Beton eine Lebensdauer von 50 Jahren zugemessen, die meisten Betonbauwerke halten aber wesentlich länger.

Wie steht es eigentlich um die Nachhaltigkeit von Beton?
Beton besteht im Wesentlichen aus Sand und Kies, gemischt mit etwas Zement und Wasser. Die Herstellung von Zement erfordert zwar enorm viel Energie, was dem ökologischen Footprint aber aufgrund seines geringen Anteils im Gemisch nicht wesentlich schadet. Der große Vorteil ist die Regionalität der Rohstoffe, gekennzeichnet von kurzen Transportwegen sowohl in der Rohstoffbeschaffung als auch im Einsatz des fertigen Produktes. Beton kann außerdem zu 100% recycelt werden. Zusammengefasst kann ich also sagen, dass Beton ein sehr nachhaltiger, natürlicher Baustoff ist.

Welche Entwicklungen erkennen Sie in Ihrer Branche? Wo sehen Sie sich und Ihr Unternehmen BK Forchtenstein in 10 Jahren?
Wie in allen Branchen werden meiner Meinung nach auch bei den Betonwarenherstellern die Konzerne die Masse bewegen und lenken. Der Mensch als Individuum spielt dabei aber eine untergeordnete Rolle und bleibt oftmals auf der Strecke. Ich sehe BK Forchtenstein als einen Ort, in dem Menschen auf mehrfache Art und Weise finden werden, was sie suchen. Unser Anliegen ist es, mit dem, was wir tun, Gott und den Menschen zu dienen. Wir arbeiten mit Herz und Hirn für unsere Kunden und bieten ihnen persönliche Lösungen für ihre Außenanlagen und nicht einfach nur Produkte.

Bilderrechte:
Weiße Sessel © Evrymmnt - stock.adobe.com
Ing. Jürgen Trimmel © BK Forchtenstein


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