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Alles, was Sie über Hochbeete wissen müssen

Hochbeete sehen nicht nur schick aus, sondern erleichtern auch die Gartenarbeit enorm. Da diese nicht ebenerdig angelegt sind, sondern in die Höhe ragen, machen Hochbeete das Säen, Jäten und Ernten wesentlich einfacher. Außerdem sind sie ertragreich und auch für Hobbygärtner leicht anzulegen und zu pflegen.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Die Vorteile von Hochbeeten
  2. Die verschiedenen Materialien und deren Vor- und Nachteile
  3. Der ideale Standort und die passenden Maße
  4. Ein Hochbeet befüllen
  5. Ein Hochbeet bepflanzen und pflegen
  6. Weitere Anwendungsbeispiele von Hochbeeten

1. Weitere Vorteile von Hochbeeten:

  • Weniger Unkraut
  • Kaum Schnecken und andere Schädlinge, da diese niedrigere Blumenbeete bevorzugen
  • Daher auch ein reduzierter Einsatz von Pflanzenschutzmitteln
  • Beim Befüllen können diverse Gartenabfälle verwertet werden – dadurch sehr ökonomisch und auch nachhaltig
  • Je nach Höhe ist ein rückenschonendes Arbeiten möglich – somit auch für ältere Menschen und Rollstuhlfahrer eine tolle Alternative zu normalen Beeten
  • Das Schichtsystem und die dadurch entstehenden Nährstoffverhältnisse in der Erde des Hochbeetes sind zum Wachsen und Gedeihen von Gemüse und Pflanzen ideal.
  • In Kombination mit der passenden Bodenwärme gedeihen die Sprösslinge besonders gut und schnell und bringen zwei- bis dreimal so hohe Erträge als ein Flachbeet mit der gleichen Größe
  • Individuelle Gestaltung und Form
  • Auch auf dem Balkon oder Terrasse ist der Einsatz von speziellen Hochbeeten möglich.

2. Das passende Material:

Haben Sie sich von den Vorteilen eines Hochbeetes überzeugen lassen, stellt sich als nächstes die Frage, aus welchem Material Ihr Hochbeet bestehen soll.

Die optische Erscheinung spielt sicherlich eine große Rolle, denn das Hochbeet soll sich in das Gesamtkonzept des Gartens bzw. der Terrasse einfügen und nicht wie ein Störfaktor wirken. Doch natürlich sind auch die Funktionalität und der Aufwand für die Pflege, Punkte, die bei der Entscheidung miteinbezogen werden sollten.

Hier erfahren Sie, welche Materialien Sie verwenden können und welche Vor- und Nachteile diese jeweils haben.

Hochbeete aus Holz:

Holz ist nicht gleich Holz. Vor allem bei Hochbeeten sollte man Holzarten verwenden, welche nicht so schnell verrotten und somit eine längere Lebensdauer und höhere Witterungsbeständigkeit aufweisen.

Am besten eignet sich Lärchenholz, da es einen hohen Harzanteil hat und dies somit als natürlicher Schutz vor Feuchtigkeit dient. Die guten Festigkeitseigenschaften des Holzes sind ein weiterer Vorteil, weshalb es auch sehr robust und witterungsbeständig ist.

Als Alternative können Sie auch Eichenholz, Robinie oder Douglasie verwenden.

Um die Witterungsbeständigkeit zu unterstützen, können Sie den Rahmen Ihres Beetes auch auf ein Fundament aus Beton oder Kies stellen oder eine Folie anbringen, um den direkten Erdkontakt zu vermeiden. Achten Sie darauf, dass das Wasser aber dennoch gut abrinnen kann. 

Wichtig ist aber bei allen Holzarten, dass sie unbehandelt sein sollten, da Lacke und Farben Giftstoffe enthalten können, die dann vom Holz ins Erdreich und somit auch in die Pflanzen wandern. Sollten Sie die Holzbretter dennoch streichen wollen, verwenden Sie lieber einen ungiftigen Holzschutz, wie Leinöl oder Bienenwachslasuren.

Vor- und Nachteile von Holz-Hochbeeten:

  • Naturprodukt
  • Natürlich Optik und fügt sich harmonisch in das Gartenbild ein
  • Bei guter Planung recht unkompliziert zum Aufbauen
  • Leicht zu bearbeitendes Material
  • Arbeitendes und verrottendes Material
  • Werden Nägel oder Schrauben verwendet, können diese rosten und das Holz wird an diesen Stellen schneller porös
  • Eine erneute Befüllung bzw. ein Wiederaufbau sind recht aufwendig

Hochbeete aus Stein:

Neben Holz erfreuen sich auch Hochbeet aus Stein immer größerer Beliebtheit, vor allem da es hier zahlreiche Möglichkeiten gibt. Die verschiedenen Muster, Farben und Höhen geben Ihnen einen umfangreichen Gestaltungsspielraum bezüglich der Größe und Form des Beetes.

Mauersteine haben den Vorteil, dass sie meistens nicht ausbetoniert, sondern lediglich geklebt oder mit STACKTON einfach gesteckt werden können.

Natursteine können gemörtelt oder ebenso gelegt werden. Bei der zweiten Variante muss jedoch auf die Stabilität geachtet werden, damit das Hochbeet auch dem Erddruck dauerhaft standhält.

Als Alternative kann man auch Gabionen verwenden. Diese Drahtkörbe werden mit den Steinen befüllt.

Vor- und Nachteile von Stein-Hochbeeten:

  • Natürliches Produkt
  • Zahlreiche Varianten und Gestaltungsmöglichkeiten
  • Sehr langlebig, da die Witterung oder Umwelteinflüsse kaum Auswirkungen auf Hochbeete aus Stein haben
  • Leicht zu pflegen
  • Stein, vor allem auch Beton, speichert Wärme und gibt sie langsam wieder ab – daher wird vor allem in den Übergangszeiten Frühling und Herbst die Wärmephase verlängert
  • Je nach Stein auch als Hangabstützung geeignet
  • Da es aus mehreren Einzelelementen besteht braucht es meistens eine genauere Planung
  • Aufwendiger beim Aufbau, eventuell auch Hilfe von einer Firma notwendig
  • Preislich ist Stein in der Anschaffung teurer, jedoch amortisiert sich dies meist aufgrund der Langlebigkeit
  • Aufgrund des Gewichts statisch und logistisch eine größere Herausforderung

Hochbeete aus Kunststoff

Beim Kunststoff-Hochbeet gibt es große Qualitätsunterschiede. Hier sollten Sie sich vorab gut über die Hersteller und Produkte informieren. Doch vom richtigen Hersteller bieten diese Beete natürlich auch viele Vorteile.

© fotoak80 – stock.adobe.com

Vor- und Nachteile von Kunststoff-Hochbeeten:

  • Meist einfach aufzubauen und durch das geringe Gewicht leicht zu transportieren und zu versetzen
  • Bestimmte Modelle eigenen sich auch für den Balkon.
  • Viele verschiedene Ausführungen und Formen und auch zahlreiche Zubehörteile, wie Schneckenkanten oder Frühbeetaufsätze
  • Meist sehr preiswert
  • Schnelle Demontage
  • Trotz Imitationen von Holz oder Steinoberflächen, bleibt die künstliche Optik
  • Stabilität des Materials muss beachtet werden
  • Kunststoff-Hochbeete sind druckempfindlich und eher ungeeignet zur Hangabstützung
  • Material kann spröde werden oder sich verfärben und ist ebenso empfindlicher bei UV-Licht
  • Das Hochbeet kann nur im Sperrmüll entsorgt werden.
  • Umweltverträglichkeit und die Auswirkung des Kunststoffmaterials auf Erde und Pflanzen sollten bei der Wahl des Herstellers beachtet werden

Hochbeete aus Metall

Für Hochbeete aus Metall gibt es auch mehrere Möglichkeiten. Sehr beliebt sind hier vor allem Edelstahl, Cortenstahl oder Aluminium bzw. Stahl mit einer Zink-Aluminium-Beschichtung.

Edelstahl ist sehr langlebig und weist aufgrund der Legierung eine gute Korrosionsbeständigkeit auf. Das Material kann zusätzlich auch mit Ölen vor Rost geschützt werden. Für den modernen Touch im Garten können Sie glatten oder matten Edelstahl verwenden.

Wer es lieber etwas nostalgischer mag, sollte sich für Cortenstahl entscheiden. Dieser rostet an und die Patina ist ca. nach einem Jahr im Freien so fest, dass sie nicht mehr abgerieben wird. Trotz der Verringerung der Materialstärke hat Ihr Hochbeet dennoch eine Lebensdauer von ca. 15 bis 20 Jahren.

Wenn Sie bei Hochbeeten aus Metall eine zusätzliche Isolierung verwenden, bietet dies ebenfalls Vor- und Nachteile. Zum einen wird zwar der Wärmeverlust am Ende des Sommers verringert bzw. schützt die Isolierung im Sommer auch vor zu schneller Austrocknung, jedoch braucht die erste Wärme im Frühling länger, um in das kalte Beet einzudringen. Lassen Sie sich hier am besten von einem Fachmann beraten. 

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Vor- und Nachteile von Metall-Hochbeeten:

  • Lange Lebensdauer und es ist nur eine geringe Pflege des Materials notwendig
  • Vielfältige Formen
  • Die meist dünne Wandstärke erhöht die Nutzfläche gegenüber z.B. Stein oder Holz
  • Höhere Anschaffungskosten vor allem bei Stahl
  • Keine isolierenden Eigenschaften – kalte Temperaturen übertragen sich auch auf das Innere: 
    • Langsamer Verrottungsprozess, was sich auch auf den Ertrag auswirken kann
    • Kaum Nutzung im Winter möglich 
  • Eine Aufstockung der Höhe oft schwieriger oder gar nicht umsetzbar
  • Höheres Gewicht, daher auch Statik beachten
  • Wärmeleitende Wirkung kann im Sommer die Erde schneller austrocknen lassen

3. Der ideale Standort und die passenden Maße für Ihr Hochbeet

Der Standort für Ihr Hochbeet sollte wohl überlegt sein, vor allem, wenn Sie Materialien wählen, die sich nicht mehr so leicht versetzen lassen.

Der richtige Platz ist eine sonnige, maximal halbschattige Stelle. Bauen Sie das Beet dort in Nord-Süd-Ausrichtung auf. So wird die Sonne am effektivsten genützt. Ganz im Schatten gelegene Hochbeete sind suboptimal, da nicht alle Pflanzen dort gut gedeihen.

Wichtig ist auch, dass sich die Luft an Ihrem gewählten Standort nicht staut. Denn in komplett windgeschützten Ecken kann die Feuchtigkeit der Blätter nach Regen oder Tau nur langsam abtrocknen und es kann zu Pilzerkrankungen kommen. Auch bevorzugen manche Schädlinge windstille Orte für die Ablage Ihrer Eier.

Es sollte auf der anderen Seite jedoch auch nicht zu stürmisch sein, denn da reagieren viele Obst- und Gemüsepflanzen mit weniger Ertrag. Daher wäre es ideal, wenn Ihr Hochbeet von zwei Seiten windgeschützt ist.

Die Konstruktion steht am sichersten auf einem möglichst ebenen Untergrund. Um das Bearbeiten zu erleichtern, ist es ratsam, dass Sie das Beet so platzieren, dass Sie es von allen Seiten gut erreichen können. Sollte Ihr Beet jedoch recht schmal sein, können Sie es auch z.B. an eine Wand oder einen Zaun stellen.

Da ein Hochbeet, vor allem im Sommer, mehr Wasser benötigt, als ein Flachbeet, sollten Sie darauf achten, dass ein Wasseranschluss in der Nähe ist.

Messen Sie vor dem Aufbau des Beets, die Position der Außenwände genau aus, stecken Sie die Ecken mit Außenpfosten ab und verbinden Sie diese mit einer Schnur. So wissen Sie während des Aufbaus immer, wo Ihre Außenwände sein sollten.

Möchten Sie das Hochbeet auf dem Balkon oder der Terrasse aufstellen, überprüfen Sie hier auch das Gewicht und die Statik.

Hochbeet anlegen – Untergrund ebnen

© sushytska – stock.adobe.com

Welche Größe sollte das Hochbeet haben?

Die passende Größe hängt von einigen Faktoren ab, jedoch gilt zumindest für die Breite die Faustregel, dass die doppelte Armlänge nicht überschritten werden sollte. Daher sind die meisten Hochbeete nicht breiter als 100–120 cm.

Die Länge können Sie abhängig vom jeweiligen Standort machen. Jedoch bedenken Sie, dass Sie bei zu langen Beeten, auch lange Wege zurücklegen müssen, bis Sie sie umrundet haben. Die Stabilität muss ebenfalls berücksichtigt werden. Daher lieber mehrere kürze Beete nebeneinandersetzen.

Bei der Höhe allerdings spielt zum einen Ihre eigene Körpergröße eine Rolle, wichtiger ist jedoch welche Pflanzen Sie in Ihr Beet setzen möchten.

Das durchschnittliche Hochbeet ist ca. 80–90 cm hoch. Möchten Sie z.B. Pflanzen wie Rosen mit tiefen Wurzeln anbauen, brauchen Sie mindestens eine Höhe von 50 cm. Für Kartoffeln reichen aber schon 25–30 cm. Planen Sie hochwachsende Pflanzen wie Bohnen oder Stabtomaten zu setzen, sind hier niedrigere Beete von Vorteil. Bei Erdbeeren hingegen, benötigen Sie meist 100 cm hohe Hochbeete.

4. Ein Hochbeet befüllen

Der ideale Zeitpunkt, um ein Hochbeet anzulegen ist entweder im Herbst oder Frühling, denn dort fallen im Garten natürliche Abfälle, wie Strauchschnitt, Laub, Kompost oder Grasschnitt an, die sich perfekt für die Befüllung eignen.

Bevor Sie mit dem Befüllen beginnen, sollten Sie, vor allem bei Holz-Hochbeeten, die Innenwände mit einer Folie auskleiden. Am besten geeignet ist eine sogenannte Noppenfolie. Die Noppen zeigen dabei zur Wand hin und ermöglichen so, dass Wasser ablaufen und Luft zirkulieren kann.

Teichfolie können Sie ebenfalls verwenden, jedoch kann es hier leichter zu „Schwitznässe“ kommen, da die Folie durch die Erde stark an das Holz gedrückt wird und so Luft nur schwer zirkulieren kann.

Bei allen wasserundurchlässigen Folien sollte aber darauf geachtet werden, dass sie aus nicht schädlichen Materialien bestehen, um zu vermeiden, dass Giftstoffe an das Erdreich abgeben werden.

Steht Ihr Hochbeet direkt auf der Erde und nicht auf der Terrasse oder Balkon, sollten Sie zum Schutz vor Wühlmäusen etc. einen engmaschigen Hasendraht einlegen, der auch noch ca. 30 cm an den Seitenwänden hinaufragt.

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1. Schicht:

Diese sollte 20 bis 30 cm hoch sein und aus Baum- und Strauchschnitt, also grobe bis feine Äste, bestehen. Das Schnittgut dient in den nächsten Jahren als zusätzliche Mineralienquelle für Tiefwurzler und durch die lockere Struktur können nützliche Bodentierchen so in Ihr Hochbeet gelangen.

Vermeiden Sie hier Thujenzweige, Nadelhölzer, Nusslaub, Weiden, Rosen und Efeu. Die ersten beiden versauern die Befüllung. Nusslaub ist ein Wachstumshemmer, Efeu kann sich durch das ganze Beet „schlängeln“ und Weiden- und Rosenholz treibt plötzlich wieder aus und bildet neue Sträucher.

2. Schicht:

Auf die erste Schicht kommen dann Pflanzenreste, Laub und Grasschnitt. Um Schimmel zu vermeiden, können Sie diese Schicht noch mit etwas Erde oder Kompost mischen. Diese Ebene kann 5–20 cm hoch sein.

3. Schicht:

Als dritte Schicht verwenden Sie Kompost. Dieser kann noch mit verrottetem Stallmist kombiniert werden und sollte ca. 10–20 cm hoch sein.

Wenn Sie hier den eigenen Kompost nutzen, vermeiden Sie nichtpflanzliche Abfälle, wie Reste von Fleisch oder Fisch, um kein Ungeziefer anzulocken bzw. unangenehme Gerüche zu verhindern.

4. Schicht:

Füllen Sie im Frühling als letzte Schicht hochwertige Erde in Ihr Hochbeet. In diese werden dann Ihre Pflanzen gesetzt. Diese Ebene sollte ca. 25–30 cm hoch sein.

Möchten Sie die Erde aus dem eigenen Garten verwenden? Dies ist natürlich möglich, jedoch kann es passieren, dass Sie sich hier ungeahnte Probleme ins Beet holen, wie z.B. Schneckeneier oder Unkrautsamen. Daher sollten Sie besser auf professionell kompostierte Erde setzen.

Da sich die Schichten noch etwas setzen, sollten Sie mit der Bepflanzung noch ein paar Wochen warten und Ihr Hochbeet dann nochmals mit Erde auffüllen.

4. Schicht im Herbst:

Legen Sie Ihr Hochbeet im Herbst an, können Sie als 4. Schicht statt der Erde noch eine ca. 20 cm dicke Laubschicht oben draufgeben.

Im Winter arbeitet die Befüllung und sackt um ca. ein Drittel ab. Im Frühling können Sie das Beet dann wieder mit Laub, Grasschnitt und Kompost auffüllen.

Als oberste Schicht kommt auch hier dann Erde.

Hochbeet neu befüllen:

Nach ca. 5 bis 7 Jahren ist es ratsam, Ihr Hochbeet komplett zu entleeren und neu zu befüllen. Der Humus, der in dieser Zeit entstanden ist, kann im Garten verteilt werden, um dort die Erde zu verbessern.

Da dies natürlich wieder einiges an Arbeit bedeutet, sollten Sie hier auch gleich kontrollieren, ob das Hochbeet selbst, also der Rahmen noch intakt ist und sich fragen, ob sich die Form und Lage des Hochbeets bewährt hat.

Dies wäre sonst der richtige Zeitpunkt, um über eventuelle Änderungen nachzudenken bzw. diese umzusetzen.

5. Die Bepflanzung und Pflege des Hochbeets

Sie sollten sich schon vor dem eigentlichen Bau des Hochbeets Gedanken machen, welche Pflanze Sie einmal einsetzen bzw. anbauen möchten.

Denn, wie unter Punkt 3 geschrieben, spielt hier die Wahl der Höhe und Größe eine wichtige Rolle. Außerdem ist auch die Zeit seit der ersten bzw. erneuten Befüllung entscheidend.

Vor allem im ersten und meist auch noch im zweiten Jahr ist das Beet noch optimal mit Nährstoffen versorgt. Daher ist es ratsam sogenannte "Starkzehrer", wie Kartoffeln, Paprika, Radieschen, Tomaten, die meisten Kohlarten etc., anzubauen. Diese Arten benötigen für das Wachstum und die Reifung nährstoffreiche Böden. 

Im dritten Jahr kommen dann die "Mittelzehrer" zum Einsatz, wie Schnitt- und Pflücksalat, Spinat, Zwiebel etc.

In den Jahren danach pflanzt man hauptsächlich "Mittel-" oder "Schwachzehrer" (Kräuter, Bohnen, diverse Salatsorten etc.). Die Kategorien sind nicht immer eindeutig, da unterschiedliche Sorten auch unterschiedliche Bedürfnisse haben können.

Machen Sie sich am besten schon im Jänner oder Februar einen Plan für das jeweilige Jahr.

Welche Punkte müssen miteinbezogen werden:

  • Anbauzeitpunkt: Wann kann welche Pflanze gesetzt werden und müssen Pflanzen vorgezogen werden? Welche Temperaturen benötigen die jeweiligen Pflanzen?
  • Kulturdauer: Wie lange bleibt die jeweilige Pflanze im Beet?
  • Mischkulturen: Passend die Pflanzen zusammen oder stören sie sich gegenseitig beim Wachstum? Bieten sie sich z.B. auch gegenseitig Schutz vor Schädlingen?
  • Platzbedarf: Wie viel Platz brauchen die jeweiligen Pflanzen

Haben Sie dies alles geklärt, können Sie im Frühjahr Ihrem Plan entsprechend Ihr Hochbeet bepflanzen. Höhere Gewächse sollten eher in der Mitte und die niedrigeren am Rand platziert werden, damit auch alle genügend Sonne abbekommen.

Bei der richtigen Pflege und dem passenden Wetter können Sie voraussichtlich bis in den Spätherbst mehrmals ernten. Manche Gemüsesorten (Feldsalat, Grünkohl usw.) oder Kräuter (z.B. Salbei oder Thymian) können auch noch im Winter geerntet werden, da ihnen Frost und Kälte nicht allzu viel ausmachen.

Beispiele für Gemüsesorten, die sich vertragen und nicht zueinander passen:

Kopfsalat:

+ Lauch
+ Zwiebeln
+ Tomaten

– Sellerie
– Petersilie
– Kresse

Spinat:

+ Kartoffeln
+ Kopfsalat
+ Bohnen

– Mangold
– Rote Beete

Tomaten:

+ Karotten
+ Radieschen
+ Sellerie

– Rote Beete
– Gurken
– Kartoffel

Zwiebeln:

+ Dill
+ Gurken
+ Zucchini

– Erbsen
– Porre
– Kohl

Kartoffeln:

+ Knoblauch
+ Kohlarten
+ Spinat

– Tomaten
– Zwiebeln
– Gurken

Karotten:

+ Chicorée
+ Erbsen
+ Salat

– Rote Beete
– Sellerie
– Pastinaken

Weitere Pflegetipps:

Achten Sie vor allem Sommer darauf, dass das Beet nicht austrocknet und Sie es genug gießen, idealerweise gleich am Morgen.

Behalten Sie Ihr Beet im Auge – entfernen Sie kranke, abgestorbene Pflanzteile. Zudem können Sie auch die Erde immer wieder etwas auflockern.

Sollten sich doch zu viele Schnecken in Ihr Hochbeet wagen, können Sie z.B. mit Schneckenblech oder Kupferband entgegenwirken.

Auch können manche Pflanzen Schädlinge vertreiben bzw. fernhalten, so soll z.B. Ringelblume bei Schnecken, Lavendel bei Läusen und Melisse bei Ameisen und Fliegen helfen.

6. Anwendungsbeispiele:

Hochbeet aus dem BK Mini-Hochbeetstein

Dabei handelt es sich um einen elegant gespaltenen Vollmauerstein in der Größe 30 x 15 x 5 cm in natürlichem Hellgrau. Dieses Modell ist absolut variabel in der Gestaltung und kann zu jedem Baustil passend kombiniert werden. Für den BK Mini-Hochbeetstein spricht, dass dieser sehr kostengünstig ist und nur geklebt werden muss. Es ist auch keine zusätzliche Abdeckung, z. B. in Form einer Abdeckplatte, notwendig.

Für Hochbeet-Neulinge bieten wir Sets an, um den Start zu erleichtern. Diese gibt es in zwei verschiedenen Größen 100 x 100 x 75 cm und 200 x 100 x 75 cm, sowie in der Variante mit glatten oder gespaltenen Ecken.

Für diejenigen, die schon Erfahrung mit Hochbeeten gesammelt haben, gibt es bei uns die Möglichkeit, sich ein individuelles Hochbeet aus Mini-Hochbeetsteinen zu bauen. Hier sind alle Formen und Größen möglich und man kann der Fantasie freien Lauf lassen. Gerne unterstützen wir Sie bei der Planung mit einem CAD-Plan. Ein sehr schönes Kundenbeispiel ist eine Terrassenabgrenzung mit Blumen und Kräutern.

Hochbeet aus BK-Architektur-Mauersteinen

Wer sich auch farblich austoben möchte, sollte sich für die BK-Architektur-Mauersteine entscheiden. Unser Sortiment bietet eine große Auswahl an Mauersteinen in attraktiven Farben und Oberflächen, sodass Sie Ihr Hochbeet perfekt an Ihren Garten, Ihre Terrasse oder zur Einfriedung anpassen können. Auch hier bieten wir eine Einsteigervariante im Set an: Das Mauersteinhochbeet im kompakten 100 x 100 x 80 cm-Format gibt es im warmen Elfenbein und klassischem Platingrau schon ab € 299,–/Set.

Wer lieber selbst kreativ werden will, gestaltet sich am besten ein individuelles Hochbeet in einer der Farben und Oberflächen der BK Mauersteine.

Unser Kundenbeispiel zeigen wie man eine ganze Hochbeetlandschaft mit integriertem Schildkrötengehege aus unserem „Wesardo“ Mauerstein erstellt werden kann.

Ein Gartenliebhaber hat aus unseren Mauersteinen mit viel Sorgfalt und Liebe zum Detail sogar sein ganz individuelles Gewächshaus gebaut.

Tipp: Im Glashauspark des Gartencenters KONTATH in Neunkirchen sehen Sie wie der Profi die BK-Mauersteine für seine Glashäuser integriert hat.

Beratung und Planung erhalten Sie vor Ort: https://www.konrath.at/content/502-garten-technik-konrath-neunkirchen

STACKTON Hochbeet

Das clevere Steck-Mauer-System STACKTON ist auch für den Hochbeet-Bau ideal geeignet. Es werden lediglich die Mauersteine mit den beiden inkludierten Pins benötigt und schon kann das Hochbeet individuell in Größe und Form gebaut werden. Eine Abdeckplatte benötigt das STACKTON Hochbeet auch nicht, da die Pins in der oberen Reihe einfach umgedreht werden, wodurch eine gerade Fläche entsteht.

Dank der einfachen Bauweise ist dieses Hochbeet ideal für die Terrasse geeignet und kann nach Wunsch wieder abgebaut werden.

TIPP: Kreative Köpfe können im Vorfeld schon mit den Lego-Steinen der Kinder oder bei uns im Verkaufsraum mit unseren Duplosteinen experimentieren ... :-)

Hochbeet aus Betonbrettern

Diese BK Sonderanfertigung in der warmen Farbe Wiestro besteht aus 8 Betonbrettern, die ineinander verankert werden und absolut stabil sind. Es entsteht ein harmonisches Hochbeet in der Größe 200 x 100 x 80 cm. Der Aufbau ist durch die in die Bretter integrierte Verankerung sehr einfach und benötigt keine weiteren Werkzeuge oder Kleber, nur zwei starke Helfer. Dadurch kann das schicke Hochbeet flexibel auf der Terrasse oder im Garten aufgebaut werden.

Eine weitere Bretter-Alternative ist unser Bretterhochbeet WOOD in Holzoptik. Die Vorteile des Betons, in einer pflegeleichten Farbe perfekt vereint mit einer angenehmer Holzoptik – ein Blickfang für Ihren Garten. Das Set ist in zwei Größen erhältlich: im kompakten 120 x 120 x 81 cm und komfortablen 240 x 120 x 81 cm.

Sie möchten jetzt gern Ihr eigenes Hochbeet anlegen und wir haben Sie von den Vorteilen eines Hochbeets aus Betonsteinen überzeugt?

Dann kontaktieren Sie uns am besten gleich. Wir beraten Sie gern.

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