5 überraschende Fakten über Beton

Beton ist einer der beliebtesten Baustoffe der Welt und gilt gerade im Baugewerbe als das stärkste und meistverwendete Konstruktionsmaterial überhaupt. Darüber hinaus kann Beton auch in anderen Bereichen sehr vielseitig und nützlich eingesetzt werden. In unserem folgenden Beitrag möchten wir Sie mit ein paar Fakten rund um Beton überraschen, von denen Sie bisher wahrscheinlich noch nie gehört haben. Viel Spaß beim Lesen!

1. Was Diamanten mit Beton zu tun haben

Tatsächlich können Betonbauteile mithilfe von Diamanten wie Glas geschnitten, gebohrt und gesägt werden. Um Beton zersägen zu können, kommt die sogenannte Seilsäge zum Einsatz. Diese besteht aus ringförmigen Sägeseilen, welche mit Segmenten aus Diamanten besetzt sind. Das Sägen mit Diamantseil ist keine neue Erfindung, sondern schon seit Jahrzehnten bekannt und wird mit großer Beliebtheit eingesetzt, wenn es um die Trennung großer, unzugänglicher Betonbauteile in besonders schwieriger räumlicher Lage geht. Darüber hinaus wird die Säge für Beton verwendet, um größere Ausschnitte oder besondere Formen in ein Werkstück zu bringen.

2. Bereits die Römer machten sich Beton zunutze

Unglaublich, aber wahr: Bereits die Römer hatten Beton vor über 2000 Jahren in Verwendung. Sie nutzten ihn, um Wasserleitungen und Hafenmolen auszukleiden und er war unter dem Namen „Opus caementicium“ bekannt. Der Beton der Römer unterscheidet sich jedoch in der Zusammensetzung von unserem heutigen Beton. Früher mischte man Vulkanasche des Vesuvs und Wasser. Diese Mischung war zwar nicht so haltbar wie unser heutiger Beton, der „Opus caementicium“ war aber dennoch eines der widerstandsfähigsten Baumaterialien der damaligen Zeit. Berühmte Bauwerke, wie Teile des Kolosseums oder des Pantheons in Rom, bestehen aus „Opus caementicium“. Der Beton der Kuppel des Pantheons wurde aus leichtem, vulkanischem Tuff und Bimsstein gemischt und galt 1700 Jahre als die größte Kuppel der Welt.

3. Warum Beton so beliebt ist

Um Beton herzustellen, verwendet man normalerweise ein Gemisch aus Kies, Sand, Wasser und Zement. Beton ist als Baumaterial deshalb so beliebt, weil die Komponenten dafür in großen Mengen fast überall vorhanden sind. Außerdem wird Beton auch gerne bei der Konstruktion sehr hoher Gebäude verwendet, da es als äußerst robustes und dennoch leichtes Baumaterial gilt, das gut instand gehalten werden kann. Besonders beliebt ist Beton auch beim Straßenbau, da er hohen Druckbelastungen standhält und gleichzeitig gut zu bearbeiten und zu reparieren ist.

4. Beton als Schmuckelement

Ein weiterer Vorteil von Beton ist, dass er sehr formbar ist. Daher werden manchmal sogar Zier- und Schmuckelemente komplett aus Beton gefertigt. Beispielsweise bestehen die Türme der berühmten Kathedrale „Sagrada Família” in Barcelona mit ihren vielen Verzierungen auch aus Beton. Heutzutage findet man sogar Designer, die mithilfe von Schmuckbeton ganze Kollektionen an Modeschmuck entwerfen. Immer mehr an Beliebtheit gewinnen auch Dekorelemente aus Beton. Sie können sich darunter nichts vorstellen? BK-Forchtenstein bietet Ihnen ein umfangreiches Sortiment an Dekorelementen aus Beton – sowohl für die Innenraum- als auch Gartengestaltung.

5. Brutalismus

BK Forchtenstein WoturbakircheBeim Brutalismus handelt es sich um einen Architekturstil der Moderne. Er steht für die dominierende Architektur zwischen etwa 1960 und dem Anfang der 1980er-Jahre. Der Brutalismus ist von der Verwendung von Sichtbeton, der Betonung der Konstruktion, skulpturaler Ausarbeitung und der Gliederung des Gebäudes geprägt. Die Bauwerke aus Beton, die dieser Architekturstil hervorgebracht hat, sind in der Tat beeindruckend.

Das waren nur einige wenige Fakten über Beton, tatsächlich gibt es aber noch so viele spannende und interessante mehr über unser Themengebiet Beton, worüber wir Sie gerne in unseren zukünftigen Beiträgen informieren möchten. Haben Sie bis dahin Fragen rund um das Thema Beton, steht Ihnen das Team von BK-Forchtenstein gerne zur Verfügung.

Bilderrechte:
Facts only © Yury Zap - stock.adobe.com
Wotrubakirche: Von Funke - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Link


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